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Ausflug wie im Märchen: Mui Né, Vietnam

Auf unserer Rundreise durch Vietnam haben wir einen Zwischenstopp in Mui Né gemacht. Hier wollten wir nach den Aktivtagen in Dalàt und kurz vor dem hektischen Ende in Ho-Chi-Minh-Stadt noch ein wenig ausspannen. Vietnam hat landschaftlich so viele schöne Ecken, aber dieser märchenhafte Ausflug in Mui Né toppt alles.

Los geht es mit einem Jeep in Richtung Norden. Entlang der Hauptstraße geht es vorbei an einigen Hotels und Restaurants bis zu einer kleinen Brücke. Die ist recht unscheinbar und ich bin mir nicht sicher, ob wir diesen Weg gefunden hätten, wenn unser Fahrer nicht genau hier abgesetzt hätte. Ihr müsst an einer kleinen Garküche vorbei, immer am Bach entlang. Hier warten jetzt einige Kinder, die gerne euer Guide sein würden. Wenn ihr dies nicht möchtet, rate ich euch sie jetzt hier schon abzuwimmeln (evtl. mit „I have no money“). Wir haben dies leider nicht geschafft und wurden die ganze Zeit von einem kleinen Vietnamesen verfolgt, aber dazu später.

Nach ein paar Metern erreicht ihr eine andere Welt. Durch wunderschönes rotes Sandgemisch blitzen weiße Gesteinsformationen hervor. Zwischen diesen verläuft der Bach mit Badewannen-warmem Wasser. An manchen Stellen gibt es immer wieder ein bisschen grünes Gras. Und mit etwas Glück trefft ihr auf eine Kuh. Dieser Weg ist ca. 1km lang, rechts und links seht ihr die unterschiedlichsten Früchte: Papayas, Bananen und sogar Ananas. Am Ende erwartet euch ein Wasserfall. Dieser ist zwar nett anzusehen, aber der Weg hierher ist das eigentliche Ziel.

Los geht's mit dem Märchenweg

Los geht’s mit dem Märchenweg

weiße Felsten im roten Sand Mui Né, Vietnam

weiße Felsten im roten Sand Mui Né, Vietnam

eine Kuh kreuzt den Weg

eine Kuh kreuzt den Weg

Wasserfall am Ende des Märchenwegs

Wasserfall am Ende des Märchenwegs

Blick auf den Märchenweg

Blick auf den Märchenweg

Tipps:

  1. Lasst eure Schuhe direkt im Auto, dann müsst ihr sie nicht mitschleppen, barfuß macht das Ganze viel mehr Spaß und eure Schuhe werden nicht naß.
  2. Cremt euch gut ein und nehmt euch einen Hut und etwas für die Schultern mit: die Sonne knallt und es gibt keinen Schattenfleck.
  3. Plant Trinkgeld für die „Guides“ ein oder noch besser: versucht sie loszuwerden. Unser wunderschöner Ausflug in Mui Né wurde von einem quengelnden „Please give me money“-Singsang auf dem Rückweg begleitet, was das Ganze leider etwas kaputt gemacht hat.
Schöne Landschaft, Mui Né, Vietnam

Schöne Landschaft, Mui Né, Vietnam

Einfach toll

Einfach toll

Hier könnt ihr eure Füße peelen

Hier könnt ihr eure Füße peelen

Weiter geht es mit dem Jeep in einen kleinen Fischerhafen.

Danach folgt das nächste Highlight des Ausflugs in Mui Né: die Fahrt zu den Weißen Dünen. Bei uns war es verdammt windig und der offene Jeep ist auch nicht gerade langsam gefahren. Ich sag euch: bequem ist was anderes. Wenn ihr lange Haare habt, solltet ihr diese unbedingt zusammenbinden und/oder ein Haarband verwenden. Auch hilfreich könnte ein dünnes Tuch für den Mund sein, so dass ich nicht ständig Sand einatmet.
Bei den weißen Dünen angekommen, war die Fahrt aber jede Beschwerlichkeit wert. Auf einmal steht ihr mitten in der Wüste. Ihr könnt über die Sanddünen wandern oder aber auch Quad fahren. Zwischen den Dünen finden sich immer mal wieder kleine oder auch größere Teiche mit unzähligen Lotusblumen. Das ist ein traumhafter Anblick.

Weiße Sanddünen

Weiße Sanddünen

See mit Lotusblüten

See mit Lotusblüten

See in den Dünen

See in den Dünen

Für diesen Teil des Ausflugs wäre es ratsam festes Schuhwerk anzuziehen. Auch hier war es sehr windig und der Wind und Sand ist uns um die Ohren geflogen. An meinen nackten Beinen tat dies teilweise ganz schön weh, also wäre eine lange Hose vielleicht auch besser gewesen.

Ganz schön windig da oben

Ganz schön windig da oben

Spuren im Sand

Spuren im Sand

Der nächste Stop beim Ausflug in Mui Né ist ein Canyon. Ok, es ist nicht der Grand Canyon aus den USA, aber ich finde, er ist trotzdem ganz nett anzusehen:

Canyon im roten Sand

Canyon im roten Sand

Der Ausflug in Mui Né endet an den roten Dünen. Das ist wieder eine Sandlandschaft, allerdings diesmal mit rosarotem Sand. Die roten Dünen wirken nicht so weitläufig, wie die weißen Dünen und liegen direkt an der Hauptstraße, daher fand ich die weißen Dünen etwas schöner. Aber es ist trotzdem interessant die beiden Wüstenlandschaften im direkten Vergleich zu sehen.

Leider muss ich jetzt sagen, dass ich den Rest von Mui Né nicht wirklich sehenswert fand. Unser Hotel war der Sailing Club Mui Né. Das Essen war hier sehr lecker und das Zimmer in Ordnung. Das Meer war an diesem Strandabschnitt im Mai sehr aufgewühlt und die Wellen waren hoch, so dass ich nicht schwimmen gegangen bin. Am Strand gibt es außerdem Sandflöhe, so dass es nicht wirklich angenehm ist, sich dort niederzulassen. Der Poolbereich vom Sailing Club ist aber auch sehr schön. Weiter im Norden gibt es viele Kitesurfer, was auch ein Indiz dafür ist, dass es hier sehr windig ist.

Außerhalb des Hotels reiht sich ein Souvenirladen nach dem anderen, diese unterscheiden sich aber überhaupt nicht voneinander.

Fazit:

Der Ausflug in Mui Né ist einfach der Hammer und ich möchte ihn nicht missen. Wenn ihr aber keine Kitesurfer seid, dann reichen euch 2 Nächte um Mui Né zu erkunden.

Seht ihr das ähnlich? Oder habe ich tolle Erlebnisse in Mui Né verpasst?

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1 Comment

  1. Hallo! Vielen Dank für die tollen Anregungen! Ich bin im März 2016 für 3 Wochen in Vietnam und u.a. auch in Mui Ne. Dort würde ich gern Hochzeiten fotografieren für meine Internetseite. Habt Ihr da Weddingplaner oder ein Hotel gesehen in dem oft geheiratet wird…? Gruß, Thorsten

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