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Flitterwochen Aktiv – New York Fahrradtour

Ich habe einige New York Fahrradtour Routen recherchiert, z.B. Central Park Touren, rund um „Süd-Manhattan“, oder „über die Brooklyn-Bridge nach Williamsburg“. Aber  ich verrate euch heute unsere ultimative New York Fahrradtour am Hudson River entlang in Richtung Norden bis zum Museum „The Cloisters“ und zurück durch den Central Park. Hier waren wir ganz oft „allein auf weiter Flur“ und haben New York mal ganz anders gesehen.

Leihfahrräder gibt es in New York bei unterschiedlichen Anbietern. Über den New York Explorer Pass hat man zwei dieser Anbieter zur Auswahl. Wir haben uns für „Central Park Bike Rental“ entschieden, weil hier die längste Mietdauer angeboten wurde. Außerdem ist die Mietstation in der 56. Straße günstig gelegen. Man ist schnell am Central Park und auch die Radwege am Hudson erreicht man, nach kurzer Fahrt durch den New Yorker Verkehr recht gut.

Fahrrad fahren im NY Verkehr

Fahrrad fahren im NY Verkehr

Los geht es bei uns mit dem Fahrrad in Richtung Westen über die 57. Straße in Richtung Hudson River. Das Fahren auf den Einbahnstraßen neben Taxen, Limousinen und zwischen Fahrradkurieren kann etwas abenteuerlich sein, aber es ist machbar.

Am Hudson angekommen geht es rechtsherum weiter in Richtung Norden durch den Riverside Park. Mit dem Fluß auf der linken Seite und der schönen Parkgestaltung um uns herum fühlen wir uns ein bisschen wie in Holland. Am Ende des Parks fahren wir einfach weiter und wenig später geht es mit dem Fahrrad in den Fort Washington Park. Hier sieht man schon von weitem die „George Washington Bridge“. Ein wunderschönes Fotomotiv.

So langsam regt sich ein leichtes Hungergefühl und der Fort Washington Park bietet einige Bänke für ein tolles mitgebrachtes Picknick.
Weiter geht es unter der George-Washington Bridge hindurch. Hier kann man einen kleinen Abstecher zum Leuchtturm machen, allerdings ist dieser eingezäunt. Der Trampelweg ist für die Fahrräder etwas beschwerlich und der Leuchtturm sieht 30 Meter näher auch nicht ganz viel anders aus.

Leuchtturm unter Washington Bridge

Leuchtturm unter Washington Bridge

George Washington Bridge

George Washington Bridge

Kurz nach der Washington Bridge verlassen wir den Hudson River und fahren durch die Hudson Heights in Richtung Fort Tyron Park. Hier in der Wohngegend kann man Latino-Spirit fühlen. Manche Häuser sind richtig schön bunt angemalt und essen kann man hier Chimichurri und Empanadas.

Unser Ziel ist das nachgebaute Kloster „The Cloisters“ mitten im Fort Tyron Park. Hier schließen wir unsere Fahrräder ab und treten mit Hilfe des Explorer Passes ein in die Welt des Mittelalters. Das Museum ist wirklich nett gemacht und ein schöner Zwischenstopp nach den Anstrengungen auf dem Fahrrad. Besonders gut gefallen mir die Innenhöfe und der Kräutergarten.

Garten im The Cloisters

Garten im The Cloisters

The Cloisters ist ein Ableger des Metropolitan Museums of Art, welches auf der Ost-Seite des Central Parks steht. Mit dem Eintrittsticket für the Cloisters haben wir an demselben Tag Zutritt zum MET, wie das Metropolitan Museum auch genannt wird.

Das MET schließt allerdings um 16 Uhr und so langsam wird die Zeit etwas knapp. Wir entscheiden uns an der 190. Straße mit den Fahrrädern im Aufzug nach unten zur U-Bahn zu fahren und steigen erst an der 125. Straße wieder aus. So haben wir einige Meter trampeln bei der New York Fahrradtour gespart. Beim U-Bahn fahren mit Fahrrad muss man darauf achten nicht in der Rush-Hour zu fahren und vorzugsweise nur an den Haltestellen aus- und einzusteigen, die einen Aufzug haben.

Jackie Onassis Reservoir

Jackie Onassis Reservoir

Wir fahren querfeldein über die St. Nicholas Avenue bis zum Central Park. Unser eigentlicher Plan ist es auf der linken Seite des Central Parks zum MET zu fahren. Aber die Radwege im Central Park sind ebenfalls alles Einbahnstraßen und den Rundweg darf man nur in eine Richtung befahren, so fahren wir also auf der Westside des Central Parks bis zum „Südufer“ des Jacki Onassis Reservoirs. Hier steigen wir von den Fahrrädern ab und schieben auf den Fußgängerwegen bis zum Metropolitan Museum of Art.

Das Museum selbst ist einfach riesig. Es ist wirklich nicht einfach, sich hier nicht zu verlaufen. Wir haben leider nicht mehr viel Zeit und so schlendern wir staunend zu unserem eigentlichen Ziel: der Dachterasse des Metropolitan Museum of Art. Von hier oben hat man einen gigantischen Blick auf den Central Park und die Skyline New Yorks.

Blick auf den Central Park

Blick auf den Central Park

Auch wenn wir hier eigentlich nicht mehr wegwollen warten unsere Fahrräder und ein paar Highlights des Central Parks auf uns. Wir schieben und fahren abwechselnd zum Belvedere Castle und zum davor liegenden Turtle-Pond und beobachten die Schildkröten. Auf dem Rundweg geht es dann noch zum Bethesda Fountain (puh hier stinkt’s) und dann lassen wir uns schließlich zum südlichen Eingang des Central Parks ausrollen.

Inzwischen ist die Rush Hour erreicht und der Verkehr nicht mehr so ganz fahrradtauglich, daher entschließen wir uns zu schieben und geben die Fahrräder pünktlich wieder bei „Central Park Bike Rental“ ab. Ein toller Tag mit Aktivität, tollen Aussichten und ganz viel Spaß geht zu Ende.

Zusätzlich zur Fahrradtour kann ich euch auch einen Tag mit dem Big Apple Greeter in New York empfehlen.

Was habt ihr für New York Tipps?

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8 Comments

  1. Oh, wie schön – das sind ja richtig gute Gründe, meine Sehnsuchtsstadt endlich mal wieder zu besuchen… Danke für die Tipps!

    • Liebe Uschi!
      Vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, wenn ich mit meinen Tipps dir neue Inspirationen liefern kann ;-)
      Viele Grüße
      Annika

  2. Ihr zwei seit echt beneidenswert! ich leide leider unter extremer Flugangst und konnte noch nie über den großen Teich! Für eine anreise per Schiff reicht wahrscheinlich mein Budget nicht aus/oder mein Urlaub!

    aber es macht immer Spaß so tolle Artikel zu lesen wie von dir Annika!

    • Liebe Conni,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Flugangst ist echt nicht schön, da hab ich auch schon von Geschichten mit schweißgebadeten Passagieren gehört (und das bei nem kurzen Flug). New York ist dann ein bisschen schwieriger zu erreichen. Aber auch in Europa gibt’s super schöne Städte in denen man sich Fahrräder leihen kann.
      LG

  3. Gudrun Lynen

    24. Juli 2014 at 20:35

    Liebe Annika, welch interessante Berichte!! Ihr habt auch Mexico bereist? Kannst du uns ein paar Tips geben? Wir fliegen im Nov hin. Start : Mexico City. Danke und liebe Grüße auch an Alex . Gudrun

    • Liebe Gudrun,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Na klar geb ich euch Tipps für Mexiko. Die ersten kannst du schonmal hier lesen: Yucatan Mexiko Erfahrungsbericht. Ich würde euch auf jeden Fall empfehlen einen Mietwagen zu nehmen um bei den Ausflügen den großen Touristengruppen zu entkommen.

  4. Liebe Annika,
    das ist ja ein toller Bericht! Hättest du Lust, mir einen ähnlichen Beitrag zu meiner virtuellen Fahrradweltreise zu schreiben? Guck mal hier: http://bikelovin.blogspot.de/p/world-wide-wheelers.html
    Ich würd mich riesig freuen!
    Liebe Grüße
    Christiane

    • Liebe Christiane,
      ich habe mich sehr über deinen Kommentar gefreut und die virtuelle Fahrradweltreise ist echt ne coole Idee. Da mache ich gerne mit und melde mich in den nächsten Tagen nochmal bei dir.
      LG
      Annika

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